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Nach einer durchregneten Nacht wurden wir am frühen Morgen alarmiert, da sich durch die vorherigen ...

Nach einer durchregneten Nacht wurden wir am frühen Morgen alarmiert, da sich durch die vorherigen Tage abzeichnete, dass mit einem starkem Anstieg der Radau zu rechnen war. Nach Herstellen der Einsatzbereitschaft erreichte uns der erste Alarm. Ein Großbetrieb hatte einen Notruf abgesetzt, da der Verladeparkplatz drohte voll Wasser zu laufen. Das TLF wurde eingesetzt, um das eindringende Wasser abzupumpen. Parallel dazu wurde ein Fahrzeug nach Goslar alarmiert, da die Abzucht über die Ufer trat und drohte die Innenstadt zu überfluten.

Durch den unaufhörlichen Regen, kamen die weiteren Einsätze fast im Minutentakt. Die Arbeit zu diesem Zeitpunkt konzentrierte sich auf die anliegenden Häuser der Radau im Bereich Vienenburg Mitte. Der Fluss führte soviel Wasser, dass er am Morgen über die Ufer trat. Mit vereinten Kräften wurde versucht, die Wassermaßen einzudämmen. Parallel dazu wurde das Rettungsboot nach Goslar alarmiert, da mittlerweile der Wasserstand in der Innenstadt so stark anstieg, dass die Menschen mittels Boote gerettet werden mussten.

Gegen Mittag erreichte uns der Höhepunkt des Hochwassers und vom Landkreis Goslar wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Es waren nicht mehr nur unmittelbar Häuser entlang der Radau betroffen, sondern auch Häuser einer parallel verlaufenden Straße. Somit drang auch hier Wasser in die Keller ein. Beim Großbetrieb stieg das Wasser auch unaufhörlich, so dass ein Fahrzeug nicht mehr ausreichte. Das Hochwasser nahm nun Ausmaße an, die nicht mehr beherrschbar waren. Allerdings stieg die Hoffnung, da es endlich aufhörte zu regnen.

Am Nachmittag beruhigten sich die Wasserstände, so dass mit den Aufräumarbeiten begonnen werden konnte. Um die vielen Einsätze besser abarbeiten zu können, wurde im Vienenburger Gerätehaus eine örtliche Einsatzleitung eingrichtet. Die Einsatzleitung hatte die Aufgabe alle im Ort befindlichen Einsatzstellen zu koordinieren und die Einsatzkräfte gezielt einzusetzen.

Gegen Abend wurde die Feuerwehr Vienenburg durch zwei Einsatzzüge der Kreisfeuerwehrbereitschaft Helmstedt abgelöst. Unsere Kameraden konnten nach einem kräftezehrenden Tag, zu ihren Familien zurück und sich für die Nacht ausruhen. Die Helmstedter Kameraden arbeiteten in der Nacht die verbleibenden Einsatzstellen ab.

Die Feuerwehr Vienenburg bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Vienenburger Bevölkerung für die freundliche Unterstützung und das Verständnis. Wir erfuhren viel postiven Zuspruch und uns wurden Getränke und Essen bereitgestellt.

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